„Der Herbst des Goldenen Zeitalters“ von Karin Schüller

Der Roman „Der Herbst des Goldenen Zeitalters“ von Karin Schüller* erzählt die Lebensgeschichte des irischen Mönchs Hugh. Mir wurde das Buch als Rezensionsexemplar angeboten und da mich die Inhaltsangabe neugierig gemacht hat, habe ich das Angebot angenommen.

Inhaltsangabe

Der Roman erzählt die Lebensgeschichte eines Iren, der im politisch und religiös zerrissenen Europa des 17. Jahrhunderts für die Unabhängigkeit Irlands von England kämpft. Hugh kommt als junger Mann zum Studium nach Spanien und entwickelt ein tiefes Verständnis für die spanische Geschichte und Kultur. In dem spanischen Hofmaler Diego de Velázquez findet er einen Freund, mit dem er seine künstlerischen Interessen teilen kann und in dessen Gemälden er die Widersprüchlichkeit der menschlichen Existenz in annähernder Vollkommenheit abgebildet sieht. Der Herbst des Goldenen Zeitalters ist ein spannender Roman über Liebe und Askese, über die berühmte Rokeby-Venus von Velázquez und nicht zuletzt über die verheerenden Folgen religiöser Intoleranz. Pro BUSINESS Verlag

Rezension

In dem Roman wird die Lebensgeschichte des irischen Franziskanermönchs Hugh de Burgo aus dem 17. Jahrhundert erzählt. Dieser ist viel in Spanien unterwegs, um dort für die Unabhängigkeit seines Heimatlandes Irland von England zu kämpfen. Hugh war ein sehr sympathischer Protagonist, der seinen Mitmenschen gegenüber unglaublich freundlich auftritt. So kommt es auch, dass er sich mit einigen Berühmtheiten anfreundet, wie dem Hofmaler Diego oder auch manchen Dichtern.

Hugh reist in „Der Herbst des Goldenen Zeitalters“ immer mal wieder in verschiedene europäische Länder, hält sich aber die meiste Zeit in Madrid auf. Leider hatte das Buch in der Handlung seine Längen und der zum Teil anstrengend zu lesende Schreibstil half dabei auch nicht. Die Autorin beendete viele ihrer Fragen nicht mit einem Fragezeichen, sondern mit einem Punkt, wodurch der Lesefluss gestört wurde. Zudem fand ich es befremdlich, dass es in ganz Madrid allem Anschein nach nur eine hübsche und liebenswerte Frau gibt. Wie sonst kann man es sich erklären, dass der Theaterleiter, ein Schriftsteller, ein Maler und ein Mönch alle in Elena verliebt sind? Das fand ich dann doch eher nervig.

Fazit und Empfehlung

„Der Herbst des Goldenen Zeitalters“ ist ein schön geschriebener historischer Roman, der zwischendurch etwas langatmig wirkte. Leider kam am Ende nicht die Enthüllung, auf die ich fast die ganze Zeit gewartet hatte, sodass ich doch etwas enttäuscht das Buch beendete.

Fakten

  • „Der Herbst des Goldenen Zeitalters“ von Karin Schüller
  • Pro BUSINESS Verlag
  • 442 Seiten
  • 2016 erschienen
  • ISBN: 978-3-86460-215-3
  • Amazon*


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