„Die Maschine steht still“ von E. M Forster

Heute gibt es eine Kurzrezension passend zu der Länge der Geschichte „Die Maschine steht still“ von E. M. Forster. Erstmals wurde diese 1909 veröffentlicht und wurde dann letztes Jahr nach über 100 Jahren neu übersetzt und nochmals veröffentlicht.

Inhaltsangabe

In E. M. Forsters Dystopie leben die Menschen in einer unterirdischen, abgekapselten Welt mit allem Komfort: Das ganze Leben ist durch die Dienstleistungen der »Maschine« perfekt geregelt. Die Menschen haben kein Bedürfnis mehr nach persönlichen Begegnungen, man kommuniziert nur über die Maschine, die über allem wacht. Ihr Handbuch ist zu einer Art Bibel geworden, die Menschen sind gefangen in ihrer absoluten Abhängigkeit von der Technik, die sie nicht mehr kontrollieren können. Doch nach und nach geht das Wissen, das hinter der Maschine steckt, verloren und das System wird anfällig für Pannen. Hoffmann und Campe

Obwohl die Kurzgeschichte „Die Maschine steht still“ von E. M. Forster schon 1909 veröffentlicht wurde, ist die dort beschriebene Welt erschreckend real. In einer Zeit, in der es noch keine Computer gab, schafft es der Autor eine Zukunftsvision zu erschaffen, die auch über hundert Jahre später immer noch aktuell ist. Die Kurzgeschichte umfasst zwar nur 80 Seiten, aber die Geschichte ist unglaublich spannend und hat mir sehr gut gefallen.

Fakten

Titel: Die Maschine steht still
Autor*in: E. M. Forster
Übersetzer*in: Gregor Runge
Verlag: Hoffmann und Campe
Seitenzahl: 80
Erscheinungsjahr: 2016
ISBN: 9783455405712
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