„Ein Fleck im Meer“ von John Aldridge und Anthony Sosinski

In ihrem Buch „Ein Fleck im Meer“ erzählen John Aldridge und Anthony Sosinski* die Geschichte von Johns Überlebenskampf im Ozean. Denn der Hummerfischer ging eines Nachts unbemerkt über Bord und musste mehrere Stunden bis zu seiner Rettung im kalten Wasser ausharren. Doch nicht nur dieses eine Ereignis wird in dem Buch erzählt, auch die Vergangenheit und die Freundschaft der beiden Männer wird beleuchtet.

Inhaltsangabe

Was ist der einzelne Mensch in den Weiten des Ozeans? Nicht mehr als ein unbedeutender winziger Fleck? Wird Anthony mich retten? Und noch viel wichtiger: Wie lange halte ich durch? Diese Fragen stellt sich der 45-jährige John Aldridge aus Montauk. Mitten in der Nacht, vierzig Kilometer vor der Küste, ist der erfahrene Hummerfischer bei rauer See über Bord gegangen – unbemerkt von seinem Freund Anthony Sosinski, mit dem er gemeinsam das kleine Fischerboot Anna Mary betreibt. Als der aufwacht und Aldriges Abwesenheit bemerkt, ist es fast zu spät. Mitten im Atlantischen Ozean kämpft Aldrige ohne Schwimmweste ums Überleben, während sein Freund, die Küstenwache und sämtliche Fischer im Nordosten der USA fieberhaft versuchen, ihn zu finden und zu retten, bevor die letzte Welle über ihm zusammenbricht. Eine dramatische Geschichte über Willensstärke und Widerstandsfähigkeit, die auf beeindruckende Art zeigt, wie es einem Menschen allen Widrigkeiten zum Trotz gelingen kann, zu überleben. Die bewegende Geschichte einer Freundschaft zwischen zwei Männern, die alles füreinander tun würden. Tempo

Rezension

Das Buch behandelt nicht nur Johns Sturz ins Wasser und die nachfolgende Rettungsaktion, sondern blickt auch auf die Vergangenheit der beiden Hummerfischer zurück. Während die Rückblicke von einer neutralen Perspektive aus erzählt werden, wird die Rettungsaktion abwechselnd von John und Anthony berichtet. Zudem gibt es stellenweise Szenen, die von anderen Personen aus dem Umfeld der beiden erzählt werden. Diese Mischung mochte ich gerne, denn so hat man viele verschiedene Einblicke bekommen.

Sehr ruhig, aber eindringlich erzählen die beiden Hummerfischer John und Anthony, wie sie jeweils die Rettungsaktion erlebt haben. Schnell wird dem*der Leser*in deutlich, wie tief und stark die Freundschaft der beiden Männer ist. Das wir auch durch die Berichte der Familien, Freund*innen und Kolleg*innen klar, die in dem Buch ebenfalls zu Wort kommen.

Obwohl ich von vorneherein wusste, dass John Aldridge überleben wird, haben mich die dramatischen Ereignissen beim Lesen mitgenommen. Johns Überlebenswille und die Fähigkeit, trotz der lebensgefährlichen Umstände klar zu denken, haben mich fasziniert. Auch die verschiedenen Teilnehmer*innen der Rettungsaktion, die so gut zusammengearbeitet haben, habe ich bestaunt. Es wurde alles Menschenmögliche und noch viel mehr getan, um John zu retten. Daher war es besonders tragisch mitzubekommen, wie oft John, der allein im Meer trieb, die Suchmannschaften sah, diese ihn aber nicht entdeckten.

Fazit und Empfehlung

„Ein Fleck im Meer“ ist eine beeindruckende und packende Geschichte, die einen auch nach dem Lesen erst einmal nicht loslässt. Definitiv eine Empfehlung meinerseits!

Fakten

  • „Ein Fleck im Meer“ von John Aldridge und Anthony Sosinski
  • Tempo
  • 256 Seiten
  • 2017 erschienen
  • ISBN: 978-3455001013
  • Amazon*


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