GASTBEITRAG | Rezension zu „#10Tage: In zehn Tagen um die Welt“

Heute rezensiert Mara vom Blog Lichtbildreisen – mit Kamera im Reisefieber das Buch „#10Tage: In zehn Tagen um die Welt“ von Christoph Karrasch. Das passt in unseren Augen perfekt zu unseren beiden Blogs. Wenn du neugierig geworden bist, dann schau doch mal auf Maras Blog vorbei!

Reisen, die Welt in all ihren Facetten entdecken – das bedeutet für mich Glück!

Als ich von Christoph Karraschs Aktion #10Tage erfuhr, war mir klar, dass diese Unternehmung nichts mit intensiven Reisen zu tun haben würde. Vielmehr war es ein Experiment: Unter Einbindung seiner Facebook Fans wollte der Reiseblogger innerhalb von 10 Tagen fünf Kontinente bereisen. Über die Ziele konnte in den sozialen Netzwerken abgestimmt werden. Letztlich schafften es die Orte Lima, Las Vegas, Auckland, Kathmandu und Kapstadt in die engste Auswahl. Losgehen sollte es in Kiel.

Ich muss sagen, ich war etwas skeptisch: Eine Weltreise in 10 Tagen? Ist man da nicht a) total gejetlaged und b) sieht man auf diese Weise überhaupt etwas von den Ländern?

Was Christoph auf seiner großen Reise erlebte, schrieb er in seinem Buch „#10 Tage – In zehn Tagen um die Welt“ nieder. Wer seinen Blog vonunterwegs.com kennt, weiß wie sprachtalentiert und witzig Christoph ist. Er versteht es zu 100 % sein Publikum zu unterhalten. Deshalb hatte ich auch sehr hohe Erwartung an sein Buch. Schon nach den ersten paar Seiten stellte ich erleichtert fest, dass er diese auch erfüllte. Der Blogger schreibt locker, kurzweilig und authentisch, nimmt den Leser an die Hand und mit ihm einmal um die Welt. Dass man in 10 Tagen nicht viel von den fünf Kontinenten sehen kann, ist klar. Aber für die kurze Zeit, die er dort jeweils hatte, nutzte er jede Sekunde voll aus! Mir wurde auf keiner Seite langweilig, im Gegenteil – ich verschlang das Buch im Nu!

Der Autor ist sich natürlich sehr bewusst, dass der Selbstversuch eigentlich absoluter Wahnsinn ist. Allein die CO2 Emission, die das Projekt bedeutete, war gigantisch. Er schreibt, seine Gewissensbisse mit einer Spende an klimafreundliche Projekte kompensieren zu wollen. Stets selbstkritisch, stellenweise auch selbstironisch, oft am überaus einfältigen Konzept zweifelnd, macht er das Buch zu einem echten „Must-read“ mit einer großen Portion Humor und Herz.

Schreibe einen Kommentar

*