„Holding Up the Universe“ von Jennifer Niven

„Holding Up the Universe“ ist das zweite Buch, welches ich von der Autorin Jennifer Niven gelesen habe. Im letzten Jahr habe ich den vorhergehenden Roman „All die verdammt perfekten Tage“ gelesen und rezensiert. Das Buch hat mir sehr gut gefallen, daher habe ich mich gefreut, als ich „Holding Up the Universe“ über NetGalley als Rezensionsexemplar bekommen habe.

Inhaltsangabe

Everyone thinks they know Libby Strout, the girl once dubbed “America’s Fattest Teen.” But no one’s taken the time to look past her weight to get to know who she really is. Following her mom’s death, she’s been picking up the pieces in the privacy of her home, dealing with her heartbroken father and her own grief. Now, Libby’s ready: for high school, for new friends, for love, and for EVERY POSSIBILITY LIFE HAS TO OFFER.

Everyone thinks they know Jack Masselin, too. Yes, he’s got swagger, but he’s also mastered the impossible art of giving people what they want, of fitting in. What no one knows is that Jack has a newly acquired secret: he can’t recognize faces. Even his own brothers are strangers to him. He’s the guy who can re-engineer and rebuild anything in new and bad-ass ways, but he can’t understand what’s going on with the inner workings of his brain. So he tells himself to play it cool: Be charming. Be hilarious. Don’t get too close to anyone.– Knopf Books for Young Readers

Schon nach den ersten paar Seiten war mir klar: Dieses Buch hat mich fest im Griff und ich mag es jetzt schon sehr. Dieses Gefühl hat sich während der kompletten 400 Seiten nicht gelegt. Im Gegenteil, ich wurde immer mehr in Libbys und Jacks Welt hineingezogen. Ich hatte beim Lesen das Gefühl, ich würde die beiden ewig kennen und habe mit den beiden mitgefühlt. Für mich war es genau das richtige Buch, um es abends im Bett nach langen Lerntagen zu lesen und dabei zu entspannen.

Als Psychologiestudentin fand ich es natürlich interessant zu sehen, wie die neurologische Erkrankung Prosopagnosie (= Gesichtserkennungsschwäche oder Gesichtsblindheit) beschrieben wird. Auch die Tricks, die sich Jack aneignet, um unauffällig durchs Leben zu gehen, haben mich neugierig gemacht. Aber nicht nur Jack war aus dieser Sicht interessant, sondern auch Libby. Sie hat mit Panikattacken zu kämpfen und hat dadurch auch Strategien im Umgang mit den Attacken entwickelt.

Aber nicht die psychologischen Störungen machten Libby und Jack so interessant für mich, sondern ihre Charaktereigenschaften. Sie sind unterschiedlich, aber ähneln sich doch. Beide haben ihre Päckchen zu tragen – Libby kämpft mit der Tatsache, dass ihre Mutter plötzlich starb, und Jack weiß von der Affäre seines Vaters – und müssen dabei auch noch die High School überstehen. Typische Teenieprobleme sind natürlich vorprogrammiert und brachten mich manchmal zum Lachen, manchmal musste ich aber einfach nur noch den Kopf schütteln. Aber egal was war, ich habe mit den beiden mitgefühlt und wollte nur das Beste.

„I try to concentrate on the words, on the melody, but then she starts searching through songs, and this feels like my brain – fragments of words, fragments of melodies, fragments of moments, fragments of things.“
aus „Holding Up the Universe“ von Jennifer Niven

Fazit und Empfehlung

„Holding Up the Universe“ ist ein gut verständlicher Roman rund um psychologische und typische Teenieprobleme, der sich leicht lesen lässt. Hier und da hatte die Geschichte ein paar kleine Mängel, aber im Gesamten hat das Buch mir sehr gut gefallen.

Fakten

Titel: Holding Up the Universe
Autorin: Jennifer Niven
Verlag: Knopf Books for Young Readers
Reihe: nein
Seitenzahl: 400
Erscheinungsjahr: 2016
ISBN: 978-1524701086
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2 Replies to “„Holding Up the Universe“ von Jennifer Niven”

  1. Tolle Rezension! Das Buch möchte ich unbedingt noch lesen.

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