KURZREZENSION | Charlotte Roche | „Feuchtgebiete“

Kommentare 2
Rezension

buchhandel.de Charlotte Roche 'Feuchtgebiete'Im Rahmen des 7 Tage Lesen habe ich zu dem Buch „Feuchtgebiete“ gegriffen, da sonst keines meiner ungelesenen Bücher für den Buchstaben F herhalten konnte. Ich fing das Buch morgens im Zug auf dem Weg zur Arbeit an, habe es aber schnell wieder weggelegt und zu einem anderen Buch gegriffen (ich war darauf vorbereitet, dieses Buch nicht zu mögen…). Da ich aber wirklich, wirklich ungerne Bücher abbreche, habe ich mich am Freitagabend und Samstagmorgen hingesetzt und habe die knapp über 200 Seiten gelesen.

Fakten

Titel: Feuchtgebiete
Autorin: Charlotte Roche
Verlag: DuMont
Reihe: nein
Seitenzahl: 219
Erscheinungsjahr: 2008
ISBN: 9783832180577

Die 18 Jahre alte Helen hat sich bei der Intimrasur verletzt, sodass sie nicht nur ins Krankenhaus eingeliefert, sondern dort auch direkt operiert werden muss. Während sie im Krankenhaus liegt, denkt sie über verschiedene Dinge nach: Wie kann sie ihre geschiedene Eltern wieder zusammenbringen? Wieso denken alle Menschen, dass Intimhygiene so wichtig sei? Und wer hilft ihr, ihre Wunde zu fotografieren?

Okay, nach den ersten 50 Seiten wollte ich das Buch am liebsten aus dem Zugfenster schmeißen vor lauter Ekel. Charlotte Roche beschreibt mithilfe ihrer Protganistin Helen allerlei Sachen, denen selbst der offenste Mensch nicht gewachsen ist. Wie oben schon erwähnt, habe ich mich dann doch noch durch die 219 Seiten gequält, denn dieses wirklich miese Buch war es mir nicht wert, dass ich es abbreche. Zu der Geschichte an sich lässt sich nicht so viel sagen, da Helen fast die ganze Zeit im Bett liegt und nur über die verschiedenen Sachen sinniert. Aber selbst die wenige Handlung, die Charlotte Roche um Helens Gedanken herumgestrickt hat, war dermaßen schlecht und unrealistisch, das ich nur noch den Kopf schütteln konnte. Ich kann das Buch keinem weiterempfehlen und weiß nun, dass bei Goodreads auch 0 Sterne vergeben werden können.

2 Kommentare

  1. Ich gebe es nur ungern zu, aber ich bin damals mit einer Freundin in Köln in eine Lesung von Frau Roche gegangen. Ich kannte das Buch nicht, aber das, was gelesen wurde, hat mich nicht überzeugt.

    Zwei Gäste mussten den Saal verlassen, weil sie es so schlimm fanden…

    Grundsätzlich haben mir viele Ideen gut gefallen, eben weil es Grenzen überschreitet. Aber die Umsetzung war mir zu plump.

    Ganz schön tapfer, dass du es überhaupt beendet hast :-D

    • fraencisdaencis sagt

      Danke, ich wollte es dann möglichst schnell hinter mich bringen. Grenzen überschreiten darf und soll man gerne in der Literatur, nur eben in der passenden Form.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*