Lesemonat April | 2018

Heute gibt es hier meinen Lesemonat April für euch. Als ich sah, dass ich im April 13 Bücher gelesen habe, war ich dann doch sehr überrascht – das hatte ich so nicht auf dem Schirm. Welche Bücher das waren, weitere Statistiken und die Bilder des Monats seht ihr hier.

Der Lesemonat in Zahlen

Wie oben schon geschrieben habe ich insgesamt 13 Bücher gelesen mit zusammengerechnet 4343 Seiten. Das sind im Schnitt knapp 145 Seiten pro Tag. Die durchschnittliche Bewertung lag bei 3.3 Sternen, es war also ein eher durchwachsener Lesemonat. Im April konnte ich 6 Neuzugänge verzeichnen, womit die Zahl der ungelesenen Bücher auf 166 gesunken ist.

Ein paar weitere interessante Statistiken:

  • 10 der 13 Bücher sind von Autorinnen geschrieben worden
  • 4 Bücher sind aus dem YA-Bereich, die restlichen 9 für Erwachsene
  • das älteste Buch erschien 2004, das neueste 2017
  • 5 Bücher waren Hardcover, 4 waren Taschenbücher, ebenfalls 4 waren eBooks
  • ich habe einmal 1 Stern vergeben, einmal 2 Sterne, sechsmal 3 Sterne, zweimal 4 Sterne und dreimal 5 Sterne
  • ein Buch war ein Reread für mich
  • 6 Bücher hatte ich mir ausgeliehen

Der Lesemonat April in Büchern

gelesen

Mein erstes beendete Buch für den Lesemonat April war „Ein Einhorn für alle Fälle“ von Caroline Brinkmann*. Ich hatte mir ein humorvolles und kurzweiliges Buch erwartet, jedoch war das Buch mir dann doch zu platt. Die Autorin hat sich aller erdenklicher Klischees bedient und wollte dabei zwanghaft witzig sein, was in meinen Augen nicht unbedingt geklappt hat. | 2 Sterne

Nach zwei Wochen ohne „Wie Schnee so weiß“ von Marissa Meyer* konnte ich am Montag direkt die fehlenden 200 Seiten lesen. Das Buch ist der vierte und damit letzte Teil der Luna-Chroniken. Die Geschichte war in meinen Augen ein passender Abschluss für die Reihe. Die komplette Reihe kann ich nur wärmstens empfehlen. | 5 Sterne

Danach habe ich „Magic & Platina“ von Laura Kneidl* gelesen, ebenfalls ein Reihenabschluss. Die „Elemente der Schattenwelt“-Trilogie habe ich zusammen mit Pia gelesen und das immer als Buddyread beim #bookbuddyathon. Obwohl ich den zweiten Teil schon vor einiger Zeit gelesen habe, bin ich in die Geschichte schnell reingekommen beim Lesen. Die Fantasyreihe bedient sich einiger Klischees, aber ich mochte die drei Bücher dennoch gerne. | 3 Sterne

Das erste beendete Buch der Woche war „City of Glass“ von Cassandra Clare*. Das dritte Buch der Chroniken der Unterwelt war ein Reread für mich und es hat mir genauso gut gefallen wie beim ersten Mal. Die Bücher der Reihe sind allesamt durchschnittliche Fantasybücher für Jugendliche, die sich schnell lesen lassen. | 3 Sterne

Als Nächstes habe ich „P.S.: Der Blitz soll Sie beim Scheißen treffen – Musterschreiben für alle Lebenslagen“ von David Gromer und Eric Haffner* gelesen. Der Titel war sehr ansprechend und lustig, aber das war es dann auch. Die Musterbriefe sind alles andere als gelungen. Entweder sind sie rassistisch, ableistisch oder sexistisch – oder eine Kombination dieser Dinge. | 1 Stern

Das nächste Buch war wieder mehr nach meinem Geschmack: „Das Kommunikationsbuch“ von Mikael Krogerus und Roman Tschäppeler*. Auf 192 Seiten im Din A6-Format erklären die Autoren mithilfe von Grafiken und Merksätzen Theorien der Kommunikationswissenschaft. Es bietet damit einen guten Überblick und schafft Verständnis für die ein oder andere Theorie. | 4 Sterne

Das letzte gelesene Buch für diese Woche war das Comicbuch „Erwachsen werde ich vielleicht später“ von Sarah Andersen*. Ihre Comics kenne ich schon von Twitter und Instagram, aber sie gesammelt in einem Buch zu lesen war noch einmal ein anderes Erlebnis. Ich musste bei jeder Seite zumindest schmunzeln, wenn nicht sogar lauthals loslachen. | 5 Sterne

Ich habe „Liebe mit zwei Unbekannten“ von Antoine Laurain* wie erwartet relativ flott lesen können. Wie auch die anderen Romane des Autors ist das Buch nicht allzu lang und lässt sich schnell lesen dank eines leichten Schreibstils. Mir hat die Geschichte rund um den Buchhändler Laurent und die geheimnisvolle Besitzerin der Handtasche gut gefallen. | 4 Sterne

Danach habe ich die Graphic Novel „Tschernobyl. Rückkehr ins Niemandsland“ von Natacha Bustos und Francisco Sánchez* gelesen, da ich die Bibliotheksbücher noch vor der Fahrt nach Berlin lesen wollte. Der Zeichenstil hat mich zwar angesprochen, aber von der Geschichte hätte ich mir mehr erwartet. Gerade die Sicht der ersten Generation wurde nur wenig erläutert und ich hätte mir einfach mehr gewünscht. | 3 Sterne

Die nächste Graphic Novel war „Ein Sommer am See“ von Mariko un Jillian Tamaki*. Auch hier wurden meine Erwartungen nicht komplett erfüllt. Die Geschichte rund um zwei Teenager-Mädchen, die sich jeden Sommer an einem See treffen, fand ich zum Teil etwas abgedreht und wirr, aber ansonsten war es eine nette Geschichte. | 3 Sterne

Auch das nächste beendete Buch war eine Graphic Novel, und zwar „Persepolis – Eine Kindheit im Iran“ von Marjane Satrapi*. Dies ist die Autobiographie der Zeichnerin, in der sie von ihrer Kindheit im Iran erzählt. Ihre faszinierende Lebensgeschichte erzählt Marjane Satrapi mithilfe ausdruckstarker Zeichnungen. Es gibt auch noch einen zweiten Teil, den habe ich aber noch nicht ausgeliehen. | 3 Sterne

Die letzte Graphic Novel der Woche war „Meine Tassen im Schrank – Depressionen, Michelangelo & ich“ von Ellen Forney*. Die Zeichnerin erzählt in diesem Buch von ihrer Bipolar-I-Diagnose und dem Umgang damit. Für mich als Psychologiestudentin war es sehr spannend, einen Einblick in die Gedanken einer betroffenen Person zu bekommen. Zudem hat mir auch noch der Zeichenstil gefallen. | 5 Sterne

Das letzte beendete Buch im Lesemonat April war „Herbarium: 100 Kräuter – Geschichte, Wirkung, Verwendung“ von Caz Hildebrand*. Wie der Titel schon vermuten lässt, werden in dem Buch 100 mehr oder weniger bekannte Kräuter auf je einer Doppelseite beschrieben mithilfe von nützlichen Informationen, kleinen Beschreibungen und stilisierten Zeichnungen. Gerade für Leute, die gerne kochen, ist das Buch interessant. | 3 Sterne

Die Leseliste

  1. Buddyread und Charms: „Magic & Platina“ von Laura Kneidl*
  2. Freundschaft:„The Gentlemen’s Guide to Vice and Virtue“ von Mackenzie Lee*
  3. Abenteuer: „City of Glass“ von Cassandra Clare*
  4. Spaß: „P.S.: Der Blitz soll Sie beim Scheißen treffen“ von David Gromer und Eric Haffner*
  5. Neu: „Save Me“ von Mona Kasten*
  6. Ancient Runes: „Magisterium – Der Schlüssel aus Bronze“ von Holly Black und Cassandra Clare*
  7. Arithmacy: „Liebe mit zwei Unbekannten“ von Antoine Laurain*
  8. Astronomy: „Wie Schnee so weiß“ von Marissa Meyer*
  9. Care of Magical Creatures: „Clockwork Angel“ von Cassandra Clare*
  10. Defense Against the Dark Arts: „City of Fallen Angels“ von Cassandra Clare*
  11. Divination: „The Song of Achilles“ von Madeline Miller*
  12. Herbology: „Herbarium“ von Caz Hildebrand*
  13. History of Magic: „Das Salz der Erde“ von Daniel Wolf*
  14. Muggle Studies: „Das Kommunikationsbuch“ von Mikael Krogerus und Roman Tschäppeler*
  15. Potions: „Goddess of Poison“ von Melinda Salisbury*
  16. Transfiguration: „Clockwork Prince“ von Cassandra Clare*

Der Lesemonat April in Bildern

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