Lesemonat Februar | 2018

Obwohl der Monat nur 28 Tage hatte, war der Lesemonat Februar unglaublich erfolgreich, was die gelesenen Bücher angeht. Das Lesewochenende am Monatsanfang hat mich anscheinend in eine gute Lesestimmung versetzt, wodurch ich im Februar so viel gelesen habe. Die Bücher stammen von der Leseliste Januar, der Leseliste Februar oder einfach nur aus meinem Regal.

Der Lesemonat Februar in Zahlen

Im Februar habe ich 18 Bücher gelesen und ein Buch abgebrochen. Es waren vier Taschenbücher, zwei gebundene Bücher, zwölf eBooks und ein Hörbuch. Zusammen ergibt das 6440 Seiten und 964 Minuten, also 230 Seiten und 34 Minuten pro Tag. Im Durchschnitt habe ich die Bücher mit 3,3 Sternen bewertet. Ich habe zwei Bücher aus der Bibliothek ausgeliehen und vier Neuzugänge gehabt.

Der Lesemonat Februar in Büchern

gelesen

Das erste beendete Buch war „Der Bruder des Königs und 20 weitere Kurzromane“, herausgegeben von George R. R. Martin und Gardner Dozois*. Die Kurzgeschichtensammlung hatte ich schon vorher angefangen zu lesen, aber konnte sie erst im Februar beenden. | 4 Sterne

Das nächste beendete Buch war das Rezensionsexemplar „Die Melodie meines Lebens“ von Antoine Laurain*. Es war eine nette Geschichte, jedoch konnte mich Antoine Laurain mit der Geschichte nicht komplett überzeugen. Bisher ist es das dritte Buch des Autors, welches ich gelesen habe, und es ist weder das Beste, noch das Schlechteste. | 3,5 Sterne

Danach habe ich „Königsblau“ von Julia Zieschang* begonnen, aber nach 40% des Buches musste ich es abbrechen. Dieses Jugendbuch hat leider voll in die Klischeekiste gegriffen. Ich wollte es so gerne beenden, aber irgendwann wurde es mir einfach zu viel, weshalb ich es dann doch abgebrochen habe. | 1 Stern

Zum Glück konnte mich „The Long Way to a Small, Angry Planet“ von Becky Chambers* aber begeistern. Es ist eine Science Fiction Geschichte rund um eine Crew, die mit ihrem Raumschiff quer durch das Universum fliegt auf dem Weg zu einem kleinen, zornigen Planeten. Alle Charaktere haben mir sehr gut gefallen und die Geschichte war auch super. Absolute Empfehlung meinerseits! | 5 Sterne

Im Anschluss daran habe ich „Qualityland“ von Marc-Uwe Kling* gelesen. Mit seinem gewohnten Witz erzählt der Autor wieder eine gesellschaftskritische Geschichte, die mich jedoch nicht ganz so sehr überzeugen konnte wie seine Känguru Chroniken. Dennoch fand ich „Qualityland“ nicht nur unterhaltsam, sondern es hat mich auch zum Denken angeregt. | 3,5 Sterne

Das nächste gelesene Buch war „Grischa: Goldene Flammen“ von Leigh Bardugo*: das gab es einmal günstig als Kindle-eBook und weil viele von der Reihe schwärmen, habe ich damals das Buch gekauft. Es ist ein typisches Jugend-Fantasy-Buch, welches jedoch einige einzigartige Merkmale vorweisen kann. Ich mochte die Geschichte gerne und bin gespannt, was die Trilogie noch so mit sich bringt. | 3,5 Sterne

Danach habe ich „Was vom Tage übrig blieb“ von Kazuo Ishiguro* gelesen, der Literaturnobelpreisträger des Vorjahres. Den Roman hat mir meine beste Freundin zu Weihnachten geschenkt und als ich die Inhaltsangabe gelesen habe, habe ich gesehen, dass die Geschichte auch zu unserem Buchclubthema Reise passt. Das Buch hat mir so gut gefallen, dass ich es dem Buchclub vorgeschlagen habe – nun hoffe ich, dass es den anderen vier ebenfalls gut gefallen wird! | 4 Sterne

Da ich aber noch nicht ganz sicher war, welches Buch ich meinem Buchclub vorschlagen möchte, habe ich noch einige andere Bücher zum Thema Reise gelesen. Dazu zählt auch „Comeback mit Backpack“ von Gitti Müller*, welches jedoch mich nicht ganz überzeugen konnte. Gitti Müller berichtet in dem Buch von ihren Rucksackreisen durch Südamerika, hat jedoch nicht allzu viel Spannendes zu berichten. | 3 Sterne

Ebenfalls im weiteren Sinne zum Thema Reise gehörend empfand ich „The Track: Auf Umwegen zur Extremläuferin“ von Brigid Wefelnberg*. Die Amerikanerin fing eines Tages spontan an, laufend den Schwarzwald zu erkunden und lief dann immer längere Strecken. Und als ein Freund ihr einen Extremlauf vorschlägt, sagt sie kurzerhand zu. Leider war die Erzählung sehr sprunghaft und zum Teil nicht so interessant, aber dennoch war es eine unterhaltsame Lektüre. | 3 Sterne

Danach habe ich mein erstes Bibliotheksbuch gelesen: „Wie Blut so rot“ von Marissa Meyer*. Das ist der zweite Teil der Luna-Chroniken, die allesamt Science-Fiction-Neuerzählungen von Märchen sind. Das erste Buch ist angelehnt an Cinderella und „Wie Blut so rot“ hat Rotkäppchen als Vorlage. Der Nachfolger konnte mich nicht ganz so sehr begeistern wie der Reihenauftakt, aber ich hoffe, dass der dritte Teil wieder besser ist. | 3 Sterne

Ein sehr kurzweiliges Lesevergnügen bot „Sich vegan gesund ernähren“ von Daniele Saracato*. Das eBook hat nur 23 Seiten und ich habe es bei Skoobe ausgeliehen (unten im Beitrag findet ihr meinen Promotionscode, falls ihr Skoobe austesten wollt). Das Buch liefert einen guten Überblick über die verschiedenen Nährstoffe, die oft bei veganer Ernährung zur Debatte stehen, und welche pflanzliche Lieferanten es für diese gibt. | 3 Sterne

Ebenfalls in Vorbereitung auf den Buchclub las ich „Die Schlange von Essex“ von Sarah Perry*, da es in sehr groben Zügen auch hier ums Reisen geht. Leider hat mich die Geschichte rund um eine junge Witwe mit einer Leidenschaft für Fossilien nicht so ganz fesseln können; im Gegenteil, ich war bald gelangweilt und konnte der Erzählung nicht allzu viel abgewinnen. Warum dieser Roman so sehr gehypt wird, kann ich nicht nachvollziehen. | 2 Sterne

Danach las ich seit Langem wieder einen Krimi, nämlich „Grazer Wut“ von Robert Preis*. Das Buch war ein Weihnachtsgeschenk, welches ich relativ spontan in meinen Koffer gepackt und im Nachtzug nach Hause gelesen habe. Ich wollte es mit nach Hause nehmen, damit ich es meinem Vater für seinen bevorstehenden Urlaub ausleihen kann, da er ein Krimifan ist. Mir war die Geschichte leider zu wirr und ich weiß immer noch nicht so recht, was ich von dem Buch halten soll. | 2 Sterne

Danach habe ich „Wer fast nichts braucht, hat alles: Janosch – die Biographie“ von Angela Bajorek* gelesen. Janosch ist sicherlich allen ein Begriff und mit seinen Kinderbüchern hat er auch meine Kindheit mitgestaltet. Aber über ihn selber wusste ich vor dem Lesen der Biographie nichts. Das Buch ist angelehnt an die täglichen eMails, die Janosch mit der Autorin gewechselt hat, und ist informativ, jedoch fand ich es zwischendurch sehr sprunghaft. | 3 Sterne

Relativ spontan habe ich dann das eBook „Not Sorry“ von Sarah Knight* gelesen. Die Autorin hat das Buch angelehnt an die Konmari-Methode des Aufräumens, nur geht es Sarah Knight nicht um materiellen Besitz, sondern um das mentale Entrümpeln. Die Methode an sich habe ich noch nicht ausprobiert, aber es waren interessante Anregungen dabei. | Sterne

Da ich „Frostkuss“ von Jennifer Estep* neu bekommen habe, wollte ich es die ganze Zeit unbedingt lesen. Irgendwann habe ich dem Drang dann nachgegeben und habe es innerhalb von 24 Stunden gelesen. Es ist der Auftaktband einer sechsteiligen Reihe rund um Gwen Frost, eine Gypsy, die plötzlich auf die Mythos Academy geht und dort damit konfrontiert ist, dass sämtliche Mythen real sind. Doch warum sie auf dieser Schule ist und was ihre Rolle in dieser für sie neuen Welt ist, das weiß sie noch nicht. | 3,5 Sterne

Eigentlich wollte ich „Auf Jesu Spuren“ von Nils Straatmann* auch noch für den Buchclub lesen, aber das habe ich zeitlich nicht mehr geschafft. Nils Straatmann ist Theologiestudent und hat eines Tages die Idee, auf Jesu Spuren durch Israel und Palästina zu wandern. Gemeinsam mit einem Freund macht er sich auf die zweimonatige Reise und erzählt in dem Buch, was den beiden unterwegs alles passiert ist. | 4 Sterne

„Schnee wie Asche“ von Sara Raasch* war mein letztes Buch im Februar. Es ist ein Fantasybuch für Jugendliche und der Auftakt einer Trilogie. Das Buch spielt in einem Land, welches in acht Königreiche unterteilt ist: vier Jahreszeitenkönigreiche und vier Rhythmuskönigreiche. Das Königreich Winter ist von dem Nachbarland Frühling vollständig zerstört worden und nur ein paar Handvoll Winterianer konnten fliehen. Diese versuchen jedoch erbittert, ihr Königreich zu retten… | 5 Sterne

Ich hätte nicht erwartet, dass ich das Hörbuch „Rat der Neun: Gezeichnet“ von Veronica Roth* noch im Februar beenden werde, aber eine halbe Stunde vor Mitternacht am 28. habe ich tatsächlich die letzten Sekunden gehört. Es ist eine Science Fiction Geschichte für Jugendliche und bildet ebenfalls den Auftakt einer Reihe. Obwohl einige Sachen wirklich vorhersehbar waren, fand ich die Geschichte toll und bin gespannt auf die Fortsetzung. | 4 Sterne

Neuzugänge

Insgesamt gab es diesen Monat vier Neuzugänge. Über meinen ersten habe ich oben schon einiges geschrieben, denn „Frostkuss“ von Jennifer Estep* habe ich in der Woche, in der ich es bekommen habe, direkt gelesen. Dann habe ich gesehen, dass die beiden Bücher „Nachtsonne – Der Weg des Widerstandes“ (Band 2)* und „Nachtsonne – Im Zeichen der Zukunft“ (Band 3) von Laura Newman* als eBooks bei Amazon günstiger sind. Den ersten Teil habe ich als Taschenbuch im Regal stehen und ich wollte die Reihe schon länger beenden. Jetzt habe ich immerhin schon beide Fortsetzungen, sodass das Vorhaben etwas machbarer erscheint. Dann habe ich noch über NetGalley ein Rezensionsexemplar des Buches „Die andere Schwester“ von Kristin Hannah* bekommen. Kristin Hannahs Buch „Die Nachtigall“ hat mich begeistern können und ich hoffe, dass ich das Gleiche über „Die andere Schwester“ sagen kann.

ausgeliehen

„Wie Blut so rot“ von Marissa Meyer* und „These Broken Stars: Jubilee und Flynn“ von Amie Kaufmann und Meagan Spooner* waren meine ersten beiden Bücher, die ich aus der Bibliothek entliehen habe. Diese beiden sind beides die Reihenfortsetzungen von Büchern, die ich als eBook vor einiger Zeit gelesen habe. Ich möchte dieses Jahr endlich mal ein bisschen mehr die Reihen, die ich begonnen habe, beenden oder zumindest weiterlesen. Dafür müsste ich mir wohl aber erst einen Überblick verschaffen, welche Reihen ich schon angefangen habe, denn um ehrlich zu sein, habe ich das nicht alles ganz auf dem Schirm.

Der Lesemonat Februar in Bildern

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