Lesemonat Juli | 2018

Der Juli ist schon seit einer Woche vorbei, doch ich komme jetzt erst dazu, meinen Lesemonat zu verfassen. Wie auch in meinem letzten Lesemonatsbeitrag werde ich auch diesen in folgende Kategorien unterteilen: Der Lesemonat in Zahlen, der Lesemonat in Büchern und der Lesemonat in Bildern. Und ich werde auch die Videos des vergangenen Monats verlinken. 

Der Lesemonat in Zahlen

Insgesamt habe ich im Juli 11 Bücher und damit 4908 Seiten gelesen. Pro Tag ergibt das 158 Seiten. Im Durchschnitt bekamen die Bücher eine Bewertung von 3,4 Sternen von mir. Ich habe 9 Neuzugänge zu verzeichnen gehabt, sodass die Zahl meiner ungelesenen Bücher auf 140 gesunken ist.

Interessante Statistiken

  • 8 Bücher wurden von Autorinnen geschrieben
  • das meistgelesene Genre war Fantasy mit 5 Büchern 
  • die meisten Bücher sind aus der Kategorie Young Adult
  • das älteste Buch wurde 2010 veröffentlicht, die neuesten im letzten Jahr
  • 10 der 11 Bücher waren eBooks
  • die schlechteste Bewertung waren 3 Sterne, die beste 4
  • 3 Bücher waren Rereads für mich

Der Lesemonat in Büchern

gelesen

Mein erstes beendetes Buch für den Lesemonat August war „Das Paket“ von Sebastian Fitzek. Den Psychothriller – ein Genre, welches ich eher selten lese, – hatte ich mir im Mai von Daniels Papa ausgeliehen, war aber in Graz nicht dazu gekommen, ihn zu lesen. Also habe ich „Das Paket“ als einziges physisches Buch wieder mit nach Hause genommen und habe die 15 Stunden dauernde Zugfahrt genutzt, um den Psychothriller zu lesen. Ich fand ihn ganz okay, aber so richtig spannend fand ich die Geschichte nicht.

Danach habe ich „History Is All You Left Me“ von Adam Silvera gelesen. Es ist mein erstes Buch von dem Autoren. In der Geschichte geht es um einen Jugendlichen, dessen erste Liebe stirbt. Er muss nun damit umgehen, dass sein Exfreund, den er immer noch liebt, gestorben ist und das dessen neuer Freund für die Beerdigung in die Stadt kommt. Vor allem im ersten Teil des Buches habe ich ein paar Tränen verdrückt, danach wurde es aber immer absurder und am Ende fand ich einige Geschehnisse etwas unrealistisch.

Das nächste beendete Buch war „Vegan abnehmen“ von Sylvie Hinderberger. Das Buch habe ich bei skoobe unter dem Schlagwort vegan gefunden. Die enthaltenen Rezepte klingen alle ganz gut und man braucht nicht allzu teuere und exotische Zutaten und die Zutatenliste ist auch nicht meterlang. Ein Rezept haben wir schon ausprobiert, welches auch lecker war.

Anschließend habe ich mit „Vegan doch mal“ von Marion Grillparzer und Simone Weider ein weiteres Buch in dieser Richtung beendet. Das ist ein Ratgeber und Kochbuch rund um veganes Essen. Die Rezepte klingen bisher machbar und vielleicht kann ich ja das ein oder andere nachkochen. Das habe ich aber bisher noch nicht geschafft, sodass ich zu den Rezepten selber nicht so viel sagen kann bisher.

Danach habe ich „Nachtsonne – Der Weg des Widerstands“ von Laura Newman gelesen. Band 1 habe ich vor 3,5 Jahren gelesen und rezensiert (zur Rezension geht es hier entlang), dementsprechend hatte ich einige Wissenslücken. Da jedoch viele Informationen zu Beginn des Buches nochmal wiederholt wurden, war das nicht schlimm. Leider hat mir die Geschichte nicht so gut gefallen. Die Handlung war relativ platt, die Liebesgeschichte zwischen Nova und Joaquim mehr nervig als süß und es wurden immer wieder sexistische Kommentare geäußert. Als dann auch noch „schwul“ als Beleidigung verwendet wurde, war das Buch dann unten durch bei mir.

Dann habe ich – nachdem ich etwas länger daran gelesen habe –  „Das Geheimnis der Großen Schwerter  – Der Drachenbeinthron“ von Tad Williams beendet. Die Reihe wurde mir von einer Kommilitonin ans Herz gelegt und Band 1 hat mir auch sehr gut gefallen. Der Anfang ist zwar sehr zäh, aber danach nimmt die Geschichte Fahrt auf. Jetzt freue ich mich schon auf den Nachfolgeband.

Weil ich im Moment versuche, angefangene Reihen zu beenden, habe ich „Nachtsonne – Im Zeichen der Zukunft“ von Laura Newman gelesen. Die Geschichte war ganz nett, aber mehr auch nicht. Es kamen viele Klischees vor und die Beziehung zwischen den Hauptpersonen fand ich auch eher nervig als romantisch.

Im Zeichen der Reihenfortsetzung habe ich danach „Clockwork Angel“ gelesen, Band 1 der Chroniken der Schattenjäger von Cassandra Clare. Die Geschichte spielt 1878 in London. Unsere Protagonistin ist Tessa, eine Amerikanerin, die nach dem Tod ihrer Tante, bei der sie aufwuchs, mit dem Schiff nach England kommt, um bei ihrem Bruder Nate zu sein. Doch dort merkt sie, dass sie anders ist als andere und gerät an vorderster Front in dem Kampf zwischen Schattenjäger*innen und Schattenweltlern. Ich mochte Tessa gerne und wurde von dem Buch gut unterhalten.

Da ich Cassandra Clares Bücher rund um die Schattenjäger und Schattenweltler in der Reihenfolge ihrer Veröffentlichung lese, stand als Nächstes „City of Fallen Angels“ auf der Liste, Band 4 der Chroniken der Unterwelt. Je weiter ich in der Geschichte rund um Clary und Jace komme, desto nerviger finde ich die beiden und ihre Beziehung. Vor allem, nachdem ich die Charaktere der Chroniken der Schattenjäger kennen gelernt und gemerkt habe, dass ich diese weitaus mehr mag…

Aus diesem Grund war ich sehr froh, dass ich nach der Lektüre von „City of Fallen Angels“ wieder zu einem Buch aus den Chroniken der Schattenjäger greifen konnte und zwar zu „Clockwork Prince“. Tessa, Will, Jem und die anderen Londoner Schattenjäger*innen sind mir sehr ans Herz gewachsen und ich mochte Band 2 auch dank der Vorkommnisse wirklich gerne. Und dass unser liebster Hexenmeister Magnus Bane ebenfalls vorkommt, ist ein Plus.

Das letzte beendete Buch des Monats war „Flame in the Mist“ von Renée Ahdieh. Das ist der erste Teil einer Dilogie, soweit ich weiß.  Die Geschichte spielt in Japan und sie beginnt damit, dass wir als Leser*innen Mariko auf ihrer Fahrt Richtung Hauptstadt begleiten. Sie ist die Tochter eines bekannten Samurais und soll nun den Prinzen heiraten. Doch natürlich verläuft nicht alles nach Plan und sie entkommt gerade eben einem Mordversuch. Um herauszufinden, wer sie tot sehen will, versucht sie den Clan zu infiltrieren, der den Mordversuch ausgeübt hat. Die Geschichte hat mich gut unterhalten, jedoch habe ich im Nachhinein ein paar Probleme entdeckt. So ist die Liebesbeziehung absolut unglaubwürdig und wie die Magie in dieser Welt funktioniert, wird auch nicht erklärt. Ich würde dem Buch mittlerweile eher 3 Sterne geben als die ursprünglichen 4.

bekommen

  1. „Nichts als Liebe“ von Christina Lauren
  2. „Witchborn“ von Nicholas Bowling
  3. „Powerwoman – Geniale Ideen mutiger Frauen“ von Kay Woodward
  4. „Entspannt schaffst du alles“ von Jan Becker
  5. „Die Hexenholzkrone“ von Tad Williams
  6. „Der Drachenbeinthron“ von Tad Williams
  7. „Der Abschiedsstein“ von Tad Williams
  8. „Die Nornenkönigin“ von Tad Williams
  9. „Der Engelsturm“ von Tad Williams

Der Lesemonat in Bildern

Der Lesemonat in Videos

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