„Rache und Rosenblüte“ von Renée Ahdieh

Nachdem letzten Montag die Rezension zum ersten Teil der Dilogie online ging, gibt es heute die Rezension zu „Rache und Rosenblüte“ von Renée Ahdieh. Bitte beachtet beim Lesen, dass es der zweite Teil ist und es so zu Spoilern kommen kann, wenn ihr den ersten Teil noch nicht gelesen habt.

Inhaltsangabe

Einhundert Leben für das eine, das du nahmst. Ein Leben bei jedem Sonnenaufgang. Gehorchst du auch nur an einem einzigen Morgen nicht, nehme ich deine Träume von dir. Ich nehme deine Stadt von dir. Und ich nehme von dir dieses Leben tausendfach.
Shahrzad und Chalid haben sich gefunden. Und obwohl ihre Gefühle füreinander unverbrüchlich sind, lauert da immer noch der Fluch, der dem jungen Kalifen auferlegt wurde. Sie wissen beide, dass diese Last ihrer gemeinsamen Zukunft im Weg steht. Und so verlässt Shahrzad den Palast. Sie verlässt Chalid. Aber kann sie einen Weg finden, ihre große Liebe nicht zu verlieren? Und kann sie verhindern, dass noch mehr Unschuldige sterben? One

Die Handlung von „Rache und Rosenblüte“ schließt sofort an das Ende von Band 1 an. Nachdem ein großes Unwetter Chorasan verwüstet hat, schleicht sich Chalid aus dem Palast nd hilft unerkannt bei den Aufräumarbeiten in der Hauptstadt. Sharzad hingegen flieht aus der Stadt, um in Sicherheit zu sein. Ihr Weg führt sie in das Lager, in dem sich u.a. auch Tarik, ihre Schwester und ihr Vater aufhalten. Dort wird sie jedoch nicht nur freudig empfangen, denn viele der Kämpfer verstehen nicht, wieso sie zum Kalifen hält. Doch Sharzad wollte sich nicht einfach nur in Sicherheit bringen; vielmehr ist sie danach bestrebt, den Fluch, der auf Chalid lastet, aufzuheben. Dafür sucht sie seinen alten Lehrer und Magier auf, damit er ihr hilft.

Im Zeltlager der Aufständischen wird sie nicht besonders freundlich aufgenommen und es kommt zu einigen brenzligen Situationen. Sharzad steht dies aber vor allem für ihre kleine Schwester Irsa durch, bei der sie jedoch erkennen muss, dass diese um einiges gewachsen und gereift ist. Der Vater der beiden Mädchen ist bei dem Sturm in der Stadt auf mysteriöse Art und Weise verletzt worden und liegt reglos in einem Zelt. Irsa ist diejenige, die sich jeden Tag um ihn kümmert. Die beiden Schwestern müssen erst einmal wieder aufeinander zugehen und ihre Beziehung neu ausrichten. Sharzad braucht eine ganze Weile, bis sie versteht, dass sie ihrer jüngeren Schwester weitaus mehr (an-)vertrauen kann. Die Entwicklung, die die beiden Schwestern zusammen durchmachen, fand ich gut.

Chalid war für mich in Band 2 etwas schwächer, dafür glänzten einige Nebenfiguren umso mehr. Auch Tarik, der in dem ersten Band mir absolut unsympathisch war, da er u.a. viele Dinge gegen Sharzads Willen tat, machte in „Rache und Rosenblüte“ eine Wandlung durch, sodass ich am Ende positiv überrascht war.

Fazit und Empfehlung

Verglichen mit Band 1 der Dilogie hatte „Rache und Rosenblüte“ ab und an ein paar Schwächen, konnte aber alles in allem dennoch mit dem Vorgänger „Zorn und Morgenröte“ mithalten.

Fakten

Titel: Rache und Rosenblüte
Autor*in: Renée Ahdieh
Übersetzer*in: Martina M. Oepping
Verlag: One
Reihe: Band 2
Seitenzahl: 432
Erscheinungsjahr: 2017
ISBN: 978-3846600405
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