REZENSION | Britta Sabbag | “Pinguinwetter”

Dieses Buch passt doch ganz gut zum Valentinstag, was meint ihr?

Fakten

Titel: Pinguinwetter
Autorin: Britta Sabbag
Verlag: Bastei Lübbe
Reihe: Band 1
Seitenzahl: 254
Erscheinungsjahr: 2012
ISBN: 9783404166527
Bewertung: 4,25/5

Pinguinwetter Britta Sabbag Fraencis Daencis Rezension Skoobe

Inhalt

Charlotte Sander ist Lektorin in einem großen Verlag. Dieser möchte ein neues Programm herausbringen und Charlotte ist sich sicher, dass sie die neue Cheflektorin wird. Dann wird sie eines Tages tatsächlich in das Büro ihres Chefs zitiert und bricht innerlich schon in Jubelschreie aus. Doch dann kommt es ganz anders, als sie es erwartet hätte. Aus finanziellen Gründen kann nicht nur das neue Programm nicht entwickelt werden, sondern ihr wird auch noch gekündigt. Und als wäre das noch nicht genug, gerät ihr Privatleben ziemlich ins Wanken. Ausgerechnet dann trifft sie auf Eric, der ihr Herz höher schlagen lässt.

Meine Meinung

Einstieg in die Geschichte

Die Autorin schmeißt ihre Leser direkt in die Geschichte. Charlotte Sander beginnt ihren Arbeitstag in der Hoffnung, Cheflektorin zu werden, und wird nur kurze Zeit später entlassen. Der Leser erlebt direkt alles mit, was die Protagonistin durchmacht. Prima Start! | 4/5

Handlung

Nachdem Charlotte entlassen wurde, fällt sie erst einmal in ein großes Loch. Das ist natürlich verständlich! Sie heult sich bei ihrer Freundin und Nachbarin Mona aus und ruft abends ihren “Übergangslover” Marc an, der ihr über die aufkeimende Depression hinweg hilft. Natürlich ist das keine dauerhafte Lösung. Während Mona ihr gut zuredet und sie dazu überredet, zum Arbeitsamt zu gehen, hat ihre Freundin Trine eine ganz andere Lösung parat: schwanger werden. Doch die Idee findet Charlotte nicht sehr gut und vor allem nicht durchsetzbar, da sie keinen festen Freund hat. Und sowieso, ihr Patenkind Finn, den sie gerne auch als den Terrorkeks bezeichnet, reicht ihr schon vollkommen. Doch Trine ist nicht alleine mit dieser Idee, auch auf dem Arbeitsamt bekommt Charlotte diesen Ratschlag, da Lektorenstellen gerade sehr rar sind.

Als sie gerade einen Ausflug in den Zoo macht mit Finn, lernt sie Eric kennen, der mit seiner Tochter Maya unterwegs ist. Ab dem Zeitpunkt wurde die Handlung stellenweise doch sehr vorhersehbar, ich habe die Geschichte dennoch sehr genossen. Vor allem kommen am Ende noch zwei, drei Wendungen, mit denen ich einfach nicht gerechnet habe. | 3/5

Die Charaktere und ihre Entwicklung

Britta Sabbag hat eine Vielfalt an grandiosen Charakteren erstellt und allesamt liebevoll ausgearbeitet. Ich sympathisierte eigentlich mit ihnen allen, denn jeder hat seinen eigenen Charme. Es gibt keine Figur, die nicht etwas überspitzt dargestellt wurde mit sehr schrägen Macken. Aber genau das mochte ich sehr und vor allem die Kombinationen, die so entstanden. Die sehr lustigen Namen sind dabei nur das Tüpfelchen auf dem i. | 5/5

Schreibstil

Das war das erste Buch, welches ich von der Autorin gelesen habe, und es hat mir unglaublich gut gefallen! Ihr Schreibstil ist unglaublich witzig und ich musste mehrere Male mehr als nur Schmunzeln. Ich freue mich jetzt schon auf Band 2, “Pandablues”. | 5/5

Zitat

“Was soll’s, dachte ich, ich bin arbeitslos, sehe aus wie der Joker, und selbst der unerschütterliche Paul wird nervös, wenn er mich trifft. Was machen da ein paar vertauschte DVDs?” – Seite 62/462 (Skoobe)

Fazit

Ihr möchtet eine Liebesgeschichte mit viel Witz und charmanten Charakteren? Ihr möchtet gerne herzhaft lachen bei der Lektüre eines Buches? Dann kann ich euch “Pinguinwetter” von Britta Sabbag wärmstens empfehlen.

One Reply to “REZENSION | Britta Sabbag | “Pinguinwetter””

  1. Hallo Fräncis,

    toll, dass dir das Buch so gut gefallen hat, ganz wie ich es erwartet hatte^^ Ich liebe den Schreibstil der Autorin einfach und werde weiterhin ihre Bücher lesen, auch wenn die Handlungen manchmal etwas vorhersehbar sind ;)

    Liebe Grüße, Katja :)

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