REZENSION | Cassandra Clare | “Chroniken der Unterwelt – City Of Ashes”

Nachdem ich mit Band 1 dieser Reihe fertig war musste ich sofort zu dem nächsten Band greifen, da ich zu gespannt war, wie es weitergehen würde. Zum Glück besteht die Chroniken der Unterwelt-Reihe aus sechs Büchern und es gibt noch die Chroniken der Schattenjäger. Ich habe also noch ein bisschen Lesestoff, denn ich muss sagen, die Handlung und der Schreibstil gefallen mir sehr gut!

Allgemeine Informationen

Titel: City Of Ashes
Autorin: Cassandra Clare
Verlag: Arena Verlag
Reihe: Band 2 der Chroniken der Unterwelt
Seitenzahl: 466
Kaufmöglichkeiten: Buch | eBook

Das Cover

Da das Cover ähnlich gestaltet ist wie das von “City Of Bones”, außer das es rot statt grün ist, gilt dafür dieselbe Meinung wie zu dem anderen Cover: Ich finde es nicht ansprechend, aber die abgebildeten Motive passen zur Handlung.

Meine Erwartungshaltung

Ich habe natürlich gehofft, dass Cassandra Clare im zweiten Buch die Spannung beibehalten kann, eine tolle Geschichte rund um die Charaktere spinnt und einiges Unerwartetes passieren wird.

Die Handlung

Clarys und Jace’ Vater Valentin ist in Besitz zweier Insignien der Engel: Der Kelch und das Schwert. Um das Schwert für seine Pläne benutzen zu können, muss er es umwandeln mithilfe von dem Blut vierer Kinder: das eines Lilithkindes, eines Kindes des Lichts, eines Kindes der Nacht und eines Kindes des Mondes. Um an das Blut zu gelangen macht er Gebrauch eines Dämonenfürsten. Agramon ist der Dämon, der die stärksten Ängste eines jeden spürt und seinem Opfer die auch zeigen kann.
Maryse Lightwood, Mutter von Isabelle und Alec und Adoptivmutter von Jace, ist aus Idris zurückkehrt zusammen mit ihrem jüngsten Sohn Max. Sie hat von all dem erfahren, das in der Zwischenzeit in New York passiert ist und was ihre Kinder damit zu tun haben. Nun ist sie wütend auf Jace und sagt ihm, sie könne ihm nicht vertrauen, da er der Sohn Valentins ist und sicherlich für ihn spionieren wird im Institut. Maryse will von Jace hören, dass er seinen Vater hasst und alles, wofür er steht. Doch Jace kann ihr das nicht sagen, woraufhin sie ihn hinauswirft.
Simon und Clary entdecken ihre zarte Liebe füreinander, doch wissen noch nicht recht damit umzugehen. Doch sie entdecken im Laufe der Handlung nicht nur die Freuden der Liebe, sondern auch das Leid… Sein Liebeskummer ist jedoch nicht das Einzige, das Simon zusetzt.

Der Schreibstil

Was soll ich sagen? Spannend geschrieben, tolle Handlung, deren Verlauf logisch erscheint und dennoch Überraschungen parat hält und ein mieser Cliffhanger am Ende des Buches. Dazu noch eine gute Wortwahl, die mir ja bekanntermaßen wichtig ist und gut gebaute Sätze.

Meine Notizen

Auch in diesem Band entwickeln sich die Charaktere weiter und manche verändern sich in eine Richtung, die man nicht erwartet hätte, aber die dennoch spannend ist. Mal tritt eine Figur mehr in den Vordergrund als die andere, aber im Laufe des Buches hält sich das in Waage, sodass kein Ungleichgewicht entsteht. Man kann alle Figuren an sich selbst und der Situation wachsen sehen.
Valentin, der Bösewicht des Buches, ist nicht zu durchschauen und ein gut dargestellter Protagonist. Man fürchtet sich vor ihm, will ihm aber dennoch die Stirn bieten (natürlich nur im übertragenen Sinne, da er ja nicht real ist), so wie seine Kinder es tun.
Auch die Beziehungen zwischen den einzelnen Personen spinnen sich weiter und neue Netze. Manchmal fühlt man bei einer “zwischenmenschlichen” (es sind ja nicht alles Menschen) Beziehung mehr mit als bei einer anderen, aber alle sorgen für einen gewissen Reiz.

Mein Fazit

Wieder mal ein schönes Buch, in dem man versinken und seine Sorgen vergessen kann. Es macht einem wahrlich Freude die Geschichte und ihre Figuren auf ihrer Reise zu begleiten.

5/5 Punkte

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