REZENSION | George R. R. Martin | “Das Lied von Eis und Feuer 03: Der Thron der Sieben Königsreiche”

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Rezension

Bitte beachtet, dass ich hier den dritten Band der Reihe bespreche. Lest also nur weiter, wenn ihr auch schon so weit seid, denn es besteht SPOILERGEFAHR.

Allgemeines

Titel: Der Thron der Sieben Königsreiche
Autor: George R.R. Martin
Verlag: blanvalet Verlag
Reihe: Das Lied von Eis und Feuer 03
Seitenzahl: 574
Erscheinungsjahr: 2011
ISBN: 978-3-442-26822-1
Preis: 15,00€ | 11,99€
Kaufmöglichkeiten: Buch | eBook
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Inhalt

Nach dem Tod von König Robert bricht in Westeros ein Bürgerkrieg los. Joffrey ist der dreizehnjährige Sohn von Robert und Cersei und sitzt nun auf dem Thron der Sieben Königreiche. Doch selbst seine Mutter kann ihn kaum bändigen. Sansa ist nach dem Tod ihres Vaters eine Geisel am Hofe des Königs, doch ihre kleine Schwester Arya konnte fliehen – aber wird sie jemals in Winterfell ankommen? Robb, Ned Starks ältester Sohn, tritt nun auch das Erbe seines Vaters an und sammelt seine Ritter um sich, um ebenfalls in den Krieg zu ziehen.

Meinung

Der dritte Band der Reihe beginnt relativ ruhig, aber dafür mit neuen Charakteren, sodass ich mich erst mal einfinden musste. Das gelang mir aber wie immer recht schnell. Ebenso schnell wurde mir klar, dass sich ein Element durch dieses Buch ziehen wird: der Komet. Jeder in Westeros und Umgebung kann ihn sehen, jeder sieht in als Zeichen – doch für was? – und Daenerys lässt sich von ihm sogar leiten.

“Dennoch hatte Cressen in seinem langen Leben noch keinen Kometen gesehen, der nur halb so hell oder in dieser Farbe geleuchtet hätte, dieser entsetzlichen Farbe des Blutes, der Flamme und des Sonnenunterganges.” – Seite 7

Auch das Ende des Sommers wird immer wieder thematisiert, da die meisten der Kinder im Land den Winter nicht kennen. Vor allem für die Schwarzen Brüder an der Mauer ist das wichtig, denn oben im Norden wird es nun noch kühler und sie müssen sich noch besser vorbereiten. Doch nicht nur der nahende Winter ist für sie ein Problem, auch die fliehenden Wildlinge machen ihnen Schwierigkeiten. Auf der Suche nach Benjen Stark bemerken sie, dass viele Dörfer jenseits der Mauer verlassen sind und das sich auch dort etwas zusammen braut.

“Dieser hat uns die Botschaft überbracht, dass das Konklave zusammengetreten ist, die Berichte der Maester im ganzen Reich begutachtet und das Ende des großen Sommer verkündet hat. Zehn Jahre, zwei Drehungen und sechszehn Tage hat er gedauert, der längste Sommer seit Menschengedenken.” – Seite 12

Die Handlung wird jedoch hauptsächlich bestimmt durch die Tatsache, dass es in den Sieben Königslanden mittlerweile mehr als nur einen König gibt. Dadurch kam es erst zu dem Bürgerkrieg und jeder der Könige hat eigene Besitzansprüche.

“Nun gab es drei Könige im Lande, jenseits des Trident wütete ein Krieg, und die Stadt füllte sich mit Verzweifelten. So verwunderte es nur wenige, dass Joffs Turnier hinter den dicken Mauern des Roten Bergfrieds abgehalten werden musste.” – Seite 54

Fazit

Wie auch die beiden Vorgänger besticht “Der Thron der Sieben Königreiche” durch Spannung und Handlungsstränge, die nicht langweilig werden. Zwar kommen auch in diesem Buch wieder einige neue Charaktere dazu, doch die kann man sich relativ schnell merken.

{ 5/5 Punkte }

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