REZENSION | George R. R. Martin | “Das Lied von Eis und Feuer – Die Saat des goldenen Löwen”

Seid gewarnt: Dies ist das vierte Buch der Reihe, die Rezension könnte daher SPOILER enthalten.

Fakten

Titel: Das Lied von Eis und Feuer – Die Saat des goldenen Löwen
Autor: George R. R. Martin
Verlag: blanvalet
Reihe: Band 4
Seitenzahl: 670
Erscheinungsjahr: 2011
ISBN: 978-3-442-26821-4
Bewertung: 5/5

 

Das Lied von Eis und Feuer Die Saat des goldenen Löwen Fraencis Daencis Rezension George Martin Blanvalet

Inhalt

Der Bürgerkrieg ist in vollem Gange. Mehrere Personen krönen sich selbst  und die Gefahr lauert an jeder Ecke. Wer ist Feind, wer Freund? Doch nicht nur aus dem Landesinneren droht die Gefahr, auch außerhalb der Grenzen braut sich was zusammen. Man begleitet hauptsächlich die einzelnen Mitglieder der Familien Stark und Lennister, aber auch die Sichtweisen von u.a. Daenerys bekommt man zu lesen.

Meine Meinung

Band 3 habe ich im August gelesen, daher war es zu Anfang für mich etwas schwierig, wieder in die Geschichte hineinzukommen, aber nach einer Weile klappte es dann doch. Wie auch schon in Band 3 hatte ich auch dieses Mal beim Lesen besonderen Respekt vor Ned Starks jüngster Tochter, Arya. Sie ist für ihre jungen Jahre sehr mutig, doch manche ihrer Taten fand ich etwas angsteinflößend. Sansa hingegen war mir immer noch zu ängstlich und zu naiv, mit ihr werde ich einfach nicht warm.

Harren war es nicht, hätte Arya am liebsten geschrien, ich war es. Sie hatte Chiswyck mit einem Flüstern getötet, und sie würde noch zwei weitere Männer umbringen, ehe sie fertig war. Ich bin der Geist von Harrenhal, dachte sie. Und an diesem Abend gab es einen Namen weniger zu hassen. – Seite 40

Auch gefällt mir Tyrion Lennister als Person sehr gut. Er ist intelligent, hat Witz und ist im Vergleich zu manch anderer Person nicht allzu grausam – zumindest nicht, wenn es sich vermeiden lässt. Er macht seine fehlenden Körpergröße definitiv mit einer Menge Intelligenz wieder wett.

Zauberei ist die Soße, die Dummköpfe über ihre Fehler gießen, um damit den Geschmack ihrer Unfähigkeit zu überdecken. – Seite 68

Der Autor hat es auch in dem vierten Band geschafft, genug Spannung aufzubauen und die gesamte Geschichte hinweg zu halten. Zum Ende hin konnte er mich mehrere Male mit unerwarteten Wendungen überraschen. Ich hatte nur meine Schwierigkeiten damit, mir zu merken, wer nun auf welcher Seite steht und wer wen bekriegt. Zusätzlich zum Krieg kommen dann noch die ganzen Intrigen. Aber da das ja von den Protagonisten auch so gewollt ist, fand ich das nicht schlimm.

Ich bin der rechtmäßige König, hatte er verkündet und dabei das eisenharte Kinn vorgereckt, und Euer Sohn ist genauso ein Verräter wie mein Bruder. Auch sein Tag wird kommen. – Seite 85

Fazit

Auch Band vier der Reihe konnte mich restlos begeistern – so sehr, dass ich unbedingt das fünfte Buch der Reihe nun beginnen möchte!

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