REZENSION | Holly Black und Cassandra Clare | “Magisterium–Der Weg ins Labyrinth”

Kommentare 4
Rezension

Wie ich euch Anfang Januar schon mitgeteilt habe, war das das erste Buch, dass im “Book Circle” gelesen wurde. Gerne habe ich mich daran beteiligt. Falls ihr meinen Beitrag zu der Aktion verpasst habt, dann klickt doch einmal HIER.

Fakten

Titel: Magisterium – Der Weg ins Labyrinth
Autorinnen: Holly Black, Cassandra Clare
Verlag: One
Reihe: Band 1
Seitenzahl: 332
Erscheinungsjahr: 2014
ISBN: 978-3-8466-0004-7
Bewertung: 4,75 Sterne

 

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Bildrechte beim Verlag

Inhalt

Callum Hunt ist 12 Jahre alt und ein Außenseiter in der Schule. Das liegt nicht nur an seiner scharfen Zunge, sondern auch an seinem Bein. Seit seiner Geburt musste er sich mehreren Operationen unterziehen, aber dennoch ist sein linkes Bein immer noch missgestaltet und er hat Schmerzen. Doch nicht nur das macht diesen Jungen so besonders. Sein Vater, Alastair Hunt, hat ihn immer wieder vor der Magie gewarnt und möchte auch um jeden Preis verhindern, dass Call auf das Magisterium geht. Also probiert der Junge alles, um die Aufnahmeprüfung nicht zu bestehen, landet aber schlussendlich doch in dem unterirdischen Internet.

Meine Meinung

Einstieg in die Geschichte

Der Einstieg in die Geschichte ist sehr spannend, denn man ist sofort mittendrin. Natürlich war ich zu Beginn leicht verwirrt, da mir viele Informationen fehlten, aber es passte gut, dass keine Einführung in die Handlung mit vielen Erklärungen stattfand. | 5/5

“Doch es waren keine beliebigen Stiche, wie Alastair erkannte, als er näher hinsah, sondern Worte – Worte, die seine Frau mit der letzten Kraft einer Sterbenden ins Eis der Höhle geritzt hatte.” – Seite 11

Handlung

Es fängt nicht nur spannend an, sondern geht auch spannend weiter! Obwohl dieses Buch der erste Teil einer Pentalogie, hatte ich nicht das Gefühl, dass der erste Band nur eine Einleitung in das ganze Geschehen ist. Im Gegenteil, der einleitende Effekt tritt gar nicht erst auf und die Handlung nimmt ihren Lauf.

Von Anfang an war ich irritiert, warum Alastair Hunt so sehr gegen die Magie ist und ich wollte unbedingt herausfinden, was dahinter steckt.

“Viele Kinder glauben, es wäre etwas Besonderes, hatte Calls Vater mit unverkennbarem Widerwillen gesagt. Von ihren Eltern ganz zu schweigen. Das gilt vor allem für Familien, die seit Generationen magische Fähigkeiten haben. In anderen Familien, in denen die Magie fast ausgestorben ist, setzt man darauf, dass ein magisches Kind sie wieder an die Macht bringen kann. Aber die Kinder ohne magische Verwandte können einem am meisten leidtun. Die denken, es geht dort zu wie im Film.” – Seite 16f

Die Art von Magie, die in der Welt angewandt wird, die die beiden Autorinnen geschaffen haben, klingt sehr interessant. Es geht viel um die Elemente und um Gleichgewicht. Das ist – für mich – mal etwas Neues, Anderes.

“Feuer will brennen, Wasser will fließen, Luft will schweben, Erde will verbinden, Chaos will verschlingen.” – Seite 71

Generell finde ich die Welt, die sich die Autorinnen Holly Black und Cassandra Clare ausgedacht haben, spannend und interessant. Es gibt noch so viel zu entdecken und ich hoffe, dass sich so einige Geheimnisse und Informationen in den Folgebänden aufdecken werden.

Das Schulgebäude, ein System aus Tunneln und Höhlen, fand ich dann doch ein wenig unheimlich. An Calls Stelle hätte ich mich nicht so schnell getraut, dort alleine herumzulaufen.  | 5/5

Die Charaktere und ihre Entwicklung

Call ist mir direkt sympathisch gewesen. Dadurch, dass er unbedingt bei der Aufnahmeprüfung durchfallen will, ergeben sich einige sehr witzige Situationen. Er macht immer mal wieder unpassende Bemerkungen, die jedoch ab und an die Situationskomik unterstreichen. Zudem ist das in meinen Augen ein Schutzmechanismus.

Auch Aaron mag ich von Anfang an, nur hätte ich gerne noch mehr über ihn erfahren. Er ist Call ein guter Freund, ohne sich darum zu scheren, was die anderen Schüler dazu sagen. Ich fand ihn wirklich klasse. Ebenso hätte ich gerne noch mehr über Tamara erfahren, aber es folgen ja noch vier weitere Bücher der Reihe.

Call hat natürlich nicht nur Freunde an der Schule. Jasper ist der typische Gegenspieler, ein gemeiner Fiesling, der Call gerne beleidigt und Witze über ihn macht. Calls lässt sich gerne auch mal provozieren und so entstehen ein paar witzige Szenen zwischen den beiden.

Zum Schluss möchte ich gerne noch etwas zu dem Lehrer sagen, der sich Call ausgesucht hat und der Call, Aaron und Tamara unterrichtet: Master Rufus. Seine Unterrichtsmethoden erscheinen am Anfang erst einmal sehr komisch, aber nach und nach gefielen sie mir gut, da sich die drei Schüler so erst einmal langsam der Magie nähern. | 5/5

Schreibstil

Der Schreibstil gefiel mir gut. Ich kam gut in die Handlung rein. Die Sprache ist sehr verständlich. Ich hatte Spaß beim Lesen! | 4/5

Fazit

Viele Leute vergleichen das Buch gerne mit Harry Potter. Diesen Vergleich kann ich nicht so ganz nachvollziehen, denn es ist schon eine ganz andere Geschichte. Natürlich sind da ein paar Parallelen, die sind aber in meinen Augen nicht der Rede wert. Für Fantasy-Fans, die gerne etwas über Magie lesen, ist das Buch sicherlich lesenswert!

4 Kommentare

  1. Huhu :)
    Eine sehr schöne Rezension :) Bei dem Buch bin ich mir immer noch nicht sicher, ob ich es lesen will und werde. Es gibt ja die unterschiedlichsten Meinungen dazu, weshalb ich auch unschlüssig bin ob es mir gefällt. Ich denkr ich werde es mir demnächst kaufen :) Danke für deine Meinung zum Buch ;)

    Liebe Grüße
    Jenny

    • Hallo Jenny,

      danke für dein Lob :) Ich kann es empfehlen. Die meisten finden es ja nicht so toll, weil es angeblich so viele Harry Potter Parallelen hat. Wenn man den Gedanken aber außen vor lässt, dann kann man gut in die Geschichte eintauchen und sich von ihr verzaubern lassen.

      Ich hoffe, du wirst den Kauf des Buches nicht bereuen.

      Liebe Grüße,
      Fraencis

  2. Hey, tolle Rezi!
    Mir ging es beim Lesen ähnlich. Ich würde es auch nicht mit Harry Potter vergleichen wollen.

    Liebe Grüße :)

    • Hallo Aileen,

      danke :)

      Ich finde, der Vergleich mit Harry Potter geht einfach nicht auf. Schön, dass ich mit der Ansicht nicht alleine bin :)

      Liebe Grüße,
      Fraencis

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