REZENSION | Jando | „Traumflieger – Lena schreibt Briefe an Gott“

Jando 'Traumflieger - Lena schreibt Briefe an GottVor einiger Zeit habe ich von dem Autor Jando schon das Buch „Sternenreiter – Kleine Sterne leuchten ewig“ gelesen und es hat mir sehr gut gefallen. Als ich dann vom Verlag angeschrieben und gefragt wurde, ob ich das neue Buch von Jando lesen möchte, habe ich direkt zugesagt. Ob mir das Buch so gut gefallen hat wie das vorherige Buch erfährst du in meiner Rezension.

Fakten

Titel: Traumflieger – Lena schreibt Briefe an Gott
Autor: Jando
Verlag: KoRos Nord
Reihe: nein
Seitenzahl: 162
Erscheinungsjahr: 2015
ISBN: 9783981486322

Lena und ihr bester Freund Lasse sind unzertrennlich und Lena setzt sich immer für ihn ein, wenn er wieder einmal wegen seines Stotterns gehänselt wird. Doch trotz all ihrer Bemühungen bemerkt sie, dass Lasse immer trauriger wird. Eines Tages, nachdem sie lauter schreckliche Nachrichten im Fernsehen gesehen hat, beschließt sie, Briefe an Gott zu schreiben und nach einem Superhelden zu fragen, der ihr und Lasse zur Seite stehen soll. Doch anstatt eines Superhelden kommt die Taube Anastasia zu ihr und erklärt, dass Lena und Lasse auserkoren sind, eine wichtige Aufgabe zu übernehmen. Zusammen mit Lenas Hund Benny Buxbeutel, ihrem Kuschelwal Schnorchi und Anastasia brechen die zwei Kinder auf in spannende Abenteuer.

„Es gibt eine Zeit im Leben, in denen man Vergangenes ziehen lassen muss, um dem Glück eine neue Chance zu geben. Greife zu. Das Glück liegt vor dir.“ – Seite 132

Die Geschichte von Lena und Lasse wird innerhalb einer anderen, kurzen Geschichte erzählt, was in meinen Augen nicht unbedingt nötig gewesen wäre, denn das Ende hätte man auch anders lösen können. Ansonsten war die Handlung ganz nett, aber nicht unbedingt mein Fall. Manches war dann doch etwas zu sehr an den Haaren herbeigezogen und passte irgendwie nicht zu dem Rest. Lena und Lasse sind zwei Kinder, die einerseits doch sehr jung sind für ihr Alter, aber andererseits auch sehr erwachsen wirken können. Die Erzählweise mit den eingestreuten Weisheiten wirkte an manchen Stellen sehr passend, doch meistens war es eher plump. Dadurch wurde die Handlung doch sehr kitschig.

„Liebe allein vermag zu vermitteln, was wir fühlen, aber nicht aussprechen können.“ – Seite 57

Der Schreibstil von Jando war dieses Mal leider nicht mein Fall. Die Wortwahl ist gehoben und erwachsen, doch der Satzbau passte nicht dazu mit dem kurzen Aufbau, der eher für Leseanfänger geeignet ist. Obwohl das Buch nur so wenig Seiten hat, hatte ich kaum Lust, weiterzulesen, weil ich einfach nicht warm wurde mit der Geschichte.

„Freundschaft ist nicht nur ein Wort. Es ist die Bedeutung von Glück jemanden zu lieben und immer füreinander da zu sein.“ – Seite 71

Das Buch hat mir im Ganzen leider nicht wirklich gefallen, aber die Geschichte war noch ganz nett. Daher habe ich gerundet 2 Sterne vergeben.

Bewertung

Einstieg in die Geschichte: 1/5
Handlung: 3/5
Charaktere und ihre Entwicklung: 2/5
Schreibstil: 1/5
Gesamt: 1,75/5

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