REZENSION | Kerstin Gier | “Silber – Das zweite Buch der Träume”

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Rezension

Nachdem ich zum zweiten Mal das erste Buch der Trilogie gelesen habe, musste ich im Anschluss daran direkt den zweiten Band lesen. Meine Rezension zum ersten Buch findet ihr hier. Da dies der zweite Teil einer Reihe ist, beachtet bitte, dass meine Rezension SPOILER enthalten könnte.

Allgemeines

Titel: Silber – Das zweite Buch der Träume
Autorin: Kerstin Gier
Verlag: Fischer FJB
Reihe: Band 2
Seitenzahl: 416
Erscheinungsjahr: 2014
ISBN: 978-3-8414-2167-8
Preis: 19,99€ | 17,99€
Kaufmöglichkeiten: Buch | eBook

Inhalt

Liv Silber kämpft mit den üblichen Problem eines 16jährigen Mädchens. In ihrer Beziehung mit Henry läuft nicht alles optimal, Secrecy verrät ihre intimsten Geheimnisse und durch ihre Patchwork-Familie hat sie nun auch noch eine Großmutter bekommen, die alles andere als liebenswürdig ist. Aber auch nachts in ihren Träumen ist Liv nicht sicher vor kleinen und großen Problemen.

Meinung

Trotz der Gefahren, die sich in den Traumkorridoren aufhalten können, hören Liv und die Jungs nicht auf, Gebrauch davon zu machen, andere im Traum zu besuchen. Nur Grayson möchte sich diesen Gefahren nicht mehr aussetzen und bleibt in seinen Träumen. An manchen Stellen fand ich Liv und Henry wirklich naiv, aber von ihren Aufenthalten in den Korridoren lebt die Geschichte des Buches, von daher geht es nicht anders. Arthur, der mir schon im ersten Buch nicht ganz geheuer war, wirkt so manches Mal ziemlich gruselig. Doch auch Henry führt nicht immer nur Gutes im Schilde, wodurch extra Spannung hervorgerufen wird.

“Naja, am besten ist es immer, wenn sie gar nicht merken, dass man da ist. Als unsichtbarer Zuschauer und Zuhörer erfährt man im Traum ziemlich viel über einen Menschen. Mit etwas Geduld eigentlich sogar alles.” – Seite 25

Schön finde ich auch, dass Liv nicht nur in der Traumwelt mit einem Verrückten zu tun hat, sondern auch in der Realität ihre Probleme mit der Großmutter von Florence und Grayson hat. Das zeigt, dass sie trotz der absurden Situationen in den Traumkorridoren sie dennoch nur eine normale Jugendliche ist.

“Wie sagte Lottie immer? Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es auch wieder hinaus. Oder so ähnlich. Wir waren jedenfalls ein ziemlich angepisster Wald.” – Seite 40

Direkt zu Beginn des Buches ist mir leider eine Sache unangenehm aufgefallen: Die Autorin hat begonnen Fußnoten zu benutzen, von denen ich einfach kein Fan bin. Zumal der übermäßige Gebrauch in diesem zweiten Teil und der Nichtgebrauch im ersten Teil doch im Kontrast zueinander stehen.

Fazit

Fesselnde Geschichte mit der üblichen charmant-sarkastischen Erzählweise der Protagonistin.

{ 5/5 Punkte }

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