REZENSION | Otfried Preußler | „Krabat“

Irgendwann entdeckte ich das Buch bei einem Bummel mit meiner Mutter in einer Buchhandlung als Mängelexemplar. Ich weiß nicht genau, warum ich es schließlich mitnahm, denn ich wusste nicht wirklich, was mich bei der Lektüre erwarten würde. Daher lag es sehr lange auf meinem SuB herum, bis ich es ihm Rahmen des 7 Tage lesen – SuB-Leichen Spezials gelesen habe.

Fakten

Titel:  Krabat
Autor: Otfried Preußler
Verlag:  dtv
Reihe:  nein
Seitenzahl:  349
Erscheinungsjahr:  1980
ISBN:  978-3-423-25281-2

Rezension Krabat Otfried Preußler Fraencis Daencis
Bildrechte beim Verlag

Krabat ist ein Bettlerjunge, der zu Beginn mit seinen Freunden durch die Gegend zieht. Doch eines Nachts besucht ihn im Traum eine Krähe, die ihn zu einer Mühle lotsen will. Nachdem dieser Traum wiederkehrt, macht sich Krabat auf die Suche nach der Mühle. Der Müllermeister nimmt ihn als seinen Knappen auf und zusammen mit den anderen Jungen arbeitet er hart. Doch recht schnell hat Krabat raus, dass nicht alles in der Mühle mit rechten Dingen zugeht, im Gegenteil, so einiges ist sehr msyteriös. Dieses Gefühl teilte ich beim Lesen mit dem Protagonistin, ebenso bemerkte ich relativ schnell, dass Träume eine wichtige Rolle in der Geschichte spielen.

Ich hatte so einige Probleme, in die Geschichte hineinzukommen. Erst gegen Mitte des Buches fing ich an, ein wenig mit den Charakteren mitzufiebern und mich zu fragen, was weiterhin passieren wird. Die Charaktere sind meiner Meinung nach allesamt sehr interessant, aber sie bleiben ohne Tiefgang, ich habe sie einfach nicht kennen lernen können.

Auch die Handlung gibt nicht so viel her. Es passiert sehr wenig und daher konnte mich das Buch einfach nicht fesseln. Gegen Ende hin hab es einen kurzen Spannungsmoment, der aber genauso schnell verflogen war, wie er gekommen war. Und am Ende war der Schluss der Geschichte schlicht und ergreifend nur ganz nett.

Bewertung

Einstieg in die Geschichte: 2/5
Handlung: 3/5
Charaktere und ihre Entwicklung: 3/5
Schreibstil: 4/5
Gesamt: 3/5

Schreibe einen Kommentar

*