REZENSION | Stanislas Dehaene | „Denken – Wie das Gehirn Bewusstsein schafft“

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Rezension

buchhandel.de Autor TitelDas Buch sah ich auf einer meiner Stöberrunden im Bloggerportal. Da ich in  meinem Studium schon ein bisschen was über das Gehirn erfahren habe, war ich an dem Buch sehr interessiert. Ich wollte gerne mehr über unser Gehirn und auch unser Bewusstsein erfahren und habe es vom Verlag dann auch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt bekommen.

Fakten

Titel: Denken – Wie das Gehirn Bewusstsein schafft
Autor: Stanislas Dehaene
Verlag: Knaus
Reihe: nein
Seitenzahl: 476
Erscheinungsjahr: 2014
ISBN: 9783813504200

Das Buch von dem Mathematiker, Psychologen und Kognitionswissenschaftler Stanislas Dehaene ist in sieben aufeinander aufbauenden Kapiteln unterteilt. In denen widmet sich der Autor nach und nach den wichtigsten Fragen rund um unser Bewusstsein. Wie wird Bewusstsein erforscht, wozu dient es, was ist es genau und wie geht es weiter? All diesen Fragen – und noch vielen mehr – versucht Stanislas Dehaene auf den Grund zu gehen. Dabei erklärt er die Dinge sehr anschaulich und verdeutlicht komplexe Themen mehrfach mit Darstellungen. Das fand ich besonders gut, denn so konnte ich als Leserin mir ein besseres Bild von den Dingen machen.

„Wir Menschen können viele Lichtjahre entfernte Galaxien ausfindig machen und Teilchen untersuchen, die kleiner sind als ein Atom, doch die Geheimnisse der drei Pfund Materie, die zwischen unseren Ohren liegt, haben wir immer noch nicht entschlüsselt.“ – Barack Obama, Seite 14

Durch mein bisheriges Studium kannte ich schon einige der Phänomene, die der Autor in dem Buch beschreibt. Das hat mir aber nichts ausgemacht, im Gegenteil, ich war ein wenig froh, wenn ich mich noch an einige Sachen erinnern konnte. Ein gewisses Maß an Grundwissen ist bei der Lektüre zwar sicherlich nicht „vorgeschrieben“, aber definitiv von Vorteil. Ich denke aber, dass jeder, der sich für diese Thematik interessiert, den Erklärungen folgen kann.

„Das Besondere und Faszinierende am Bewusstsein seiner selbst ist, dass es eine seltsame Rückbezüglichkeit einzuschließen scheint. Wenn ich über mich selbst nachdenke, tritt das „Ich“ zweimal auf, als Wahrnehmender, aber auch als das Wahrgenommene. Wie ist das möglich? Dieser rekursive Sinn des Bewusstseins wird von Kognitionswissenschaftlern als Metakognition bezeichnet: die Fähigkeit, über den eigenen Geist nachzudenken.“ – Seite 39f

Das Buch ist sicherlich kein Buch für zwischendurch, aber solange die nötige Konzentration aufgebracht wird beim Lesen, kann man unheimlich viel daraus mitnehmen. Falls dich meine Rezension nun neugierig auf das Buch gemacht hat, dann solltest du am Samstag noch einmal meinen Blog besuchen, ich habe da eine kleine Überraschung vorbereitet!


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1 Kommentare

  1. Interessantes Thema! Das Buch setze ich mal auf meine Wunschliste.
    Ich finde generell Themen rund um den Körper sehr spannend, doch trotzdem greife ich eigentlich nie zu einem Buch, um mich genauer zu informieren.
    Nachdem ich nun aber auch „Darm mit Charme“ von Giulia Enders gelesen habe und mir das Buch sehr gefallen, wäre das „Gehirn“ als nächstes doch auch ganz spannend.

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