REZENSION | Steven Erikson | „Das Spiel der Götter – Die Gärten des Mondes“

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Rezension

buchhandel.de fraencisdaencis.deAuf das Buch „Das Spiel der Götter – Die Gärten des Mondes“ von Steven Erikson bin ich durch eine amerikanische BookTuberin aufmerksam geworden (ich weiß nur nicht mehr, durch welche). Sie hatte lobend von diesem Fantasy-Roman gesprochen, sodass meine Neugier geweckt wurde. Ob ich mich ihren Lobeshymnen anschließen kann nach der Lektüre des Buches, erfährst du in der folgenden Rezension.

Für Sergeant Elster war stets klar, dass er dem malazanischen Imperium treu ergeben ist, egal wie schlecht er von seiner Herrscherin behandelt wurde. Auf ihren Befehl begibt er sich in die feindliche Stadt Darujistan, um deren Eroberung vorzubereiten. Doch als er und sein Trupp eintrifft, schwebt bereits die finstere Festung Mondbrut wie eine schützende Hand über der Stadt – und der Plan der Imperatrix zur Vernichtung Mondbruts kann sehr leicht auch Elster und seine Leute mit in den Tod reißen. – blanvalet.de

„Dies sind Geschichten, die von uns allen handeln, immer und immer wieder. Wir sind wiedererlebte Geschichte, und das ist alles, das ist, für immer und ewig, alles.“ – Seite 9

Beim Einstieg in das Buch ist mir sofort positiv ins Auge gefallen, dass es eine Übersichtskarte gibt. Karten in (Fantasy-)Büchern finde ich immer sehr gut und vor allem auch hilfreich, da ich mir ansonsten manche Dinge nicht so gut vorstellen kann. Ebenfalls fiel mir der Schreibstil positiv auf. Der Autor nutzt häufig eine bildgewaltige Sprache, die es mir ermöglicht hat, das Beschriebene vor meinem inneren Auge sehen zu können. Auch das hilft vor allem bei Fantasy-Roman.

„Sie antwortete nicht sofort, lehnte sich lediglich ein wenig im Sattel zurück und starrte hinaus aufs Meer. ‚Jemand ist hier gewesen. Ein überaus mächtiger Zauberer‘, sagte sie. ‚Es ist etwas geschehen, und wir sollen nicht herausfinden, was es war.'“ – Seite 41

Doch schon kurz darauf war ich eher enttäuscht von dem Buch. Mir fehlte eine etwas ausführlichere Übersicht der vorhergegangenen Geschehnisse, die zu der eigentlichen Romanhandlung führten. So waren es einfach zu viele unbekannte Personen und Orte, die für mich in keinem Zusammenhang standen. Mir war beim Lesen so, als würde der Autor mich im Dunkeln tappen lassen. Ich hatte lange Zeit keine Ahnung, worum es in dem Buch nun genau geht, wer auf wessen Seite steht und wie es zu den einzelnen Ereignissen kommen konnte. Aus dem Grund habe ich in den ersten zwei Dritteln des Buches kein bisschen mit den Figuren mitgefiebert. Mir war es egal, ob ihnen etwas zustoßen sollte oder nicht. Erst gegen Ende der Handlung hatte ich einen Überblick über die einzelnen Stränge und hatte dann auch Spaß am Lesen.

Für mich war „Das Spiel der Götter – Die Gärten des Mondes“ kein gelungener Auftakt einer vielversprechenden Reihe. Ob ich weiterlesen würde? Definitiv ja. Gegen Ende war ich nicht mehr durchgehend verwirrt, hatte Spaß am Lesen und ich bin neugierig geworden, auf das, was noch kommen wird.

Fakten

Titel: Das Spiel der Götter – Die Gärten des Mondes
Autor: Steven Erikson
Übersetzer: Tim Straetmann
Verlag: »blanvalet
Reihe: Band 1
Seitenzahl: 795
Erscheinungsjahr: 2012
ISBN: 9783442269099
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