„Wenn der Sommer endet“ von Moïra Fowley-Doyle

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Rezension

„Wenn der Sommer endet“ von Moïra Fowley-Doyle spielt im Gruselmonat Oktober. Die Familie von Cara ist in diesem einen Monat besonders anfällig für alle Arten von Unfällen. Jedes Jahr gibt es Verletzungen und in manchen Jahren stirbt sogar ein Familienmitglied. Für die gewisse Portion Spannung, Grusel und Geheimniskrämerei ist in dem Buch auf jeden Fall gesorgt. Dazu gibt es noch Familienzusammenhalt und ungewöhnliche Freundschaften. Es ist ein Jugendbuch, welches sicherlich auch außerhalb des Oktobers lesenswert ist.

Inhaltsangabe

So lasst uns die Gläser erheben auf die dunkle Zeit … Die dunkle Zeit, wie die 17-jährige Cara, ihre Schwester Alice und ihre restliche Familie es nennen, scheint wie ein Fluch, der sie einmal im Jahr für ein paar Wochen heimsucht. In diesem Zeitraum passieren Unfälle, geliebte Menschen sind schon gestorben. Und dieses Jahr soll es eine der schlimmsten dunklen Zeiten werden, prophezeit Caras Freundin Bea. Mysteriöse Dinge geschehen und bald weiß Cara nicht mehr, was Traum und was Realität, was Magie und was echt ist. Die Grenzen verschwimmen, und als lange vergessene tragische Ereignisse ans Licht kommen, könnte es für Cara, ihre große Liebe Sam und ihre Schwester Alice schon zu spät sein … cbt Verlag

Mit „Wenn der Sommer endet“ hat Moïra Fowley-Doyle ein spannungsreiches und unheimliches Jugendbuch geschaffen. Die Hauptpersonen der Geschichte sind Cara, Bea, Alice und Sam. Caras Familie wird im Oktober besonders anfällig für Verletzungen und Unfälle – und dieses Jahr soll es, laut Bea und ihren Karten, besonders schlimm werden. Doch Cara möchte dieses Jahr herausfinden, was denn hinter der ganzen Sache steckt.

Als Leser*in weiß man zunächst genauso wenig über die dunkle Zeit wie Cara. Es wird auch nicht viel darüber gesprochen, doch schon bald wird klar, dass in dieser Zeit sowohl Caras Großvater, Vater und auch Onkel – in verschiedenen Jahren – gestorben sind. Mit jeder Seite und jedem geheimnisvollen Ereignis wollte ich immer mehr wissen, was hinter diesen Unfällen steckt. Warum genau diese Familie so anfällig dafür ist. Und dank eines packenden Schreibstils konnte ich nur so durch die Geschichte fliegen, die immer mehr Spannung aufbaute.

Bis kurz vor Schluss hatte ich keinerlei Ahnung, wohin die Geschichte denn nun führen würde und mochte das Buch durch und durch. Die Geschichte wurde jedoch so schnell und fast schon zu perfekt abgeschlossen, dass ich danach ein bisschen ratlos vor dem Buch saß. Natürlich war die Erklärung für die dunkle Zeit nachvollziehbar, aber es passte für mich alles ein bisschen zu nahtlos ineinander. Daher gab es leider keine Bestbewertung für ein ansonsten top Jugendbuch.

Es ist die sogenannte dunkle Zeit, die sich jedes Jahr im selben Zeitraum wiederholt. Unfälle passieren, Knochen brechen, Haut reißt, Blutergüsse sprießen.
Seite 17

Fakten

Titel: Wenn der Sommer endet
Autorin: Moïra Fowley-Doyle
Übersetzerin: Karen Gerwig
Verlag: cbt
Reihe: nein
Seitenzahl: 315
Erscheinungsjahr: 2016
ISBN: 978-3570164075
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