„Wie Monde so silbern“ von Marissa Meyer

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Rezension

Schon länger standen die Luna-Chroniken von Marissa Meyer auf meiner Wunschliste, da so viele andere Leser*innen und Blogger*innen mir von den Bücher vorgeschwärmt haben. Als ich dann vor einiger Zeit bei NetGalley stöberte, entdeckte ich den ersten Band „Wie Monde so silbern“ und fragte das eBook ohne zu Zögern an. Im Laufe der #Leseparty habe ich es dann endlich begonnen und innerhalb von zwei Tagen beendet.

Inhaltsangabe

Cinder lebt bei ihrer Stiefmutter und ihren zwei Stiefschwestern, arbeitet als Mechanikerin und versucht gegen alle Widerstände, sich nicht unterkriegen zu lassen. Als eines Tages in unauffälliger Kleidung niemand anderes als Prinz Kai an ihrem Marktstand auftaucht, wirft das unzählige Fragen auf: Warum braucht Kai ihre Hilfe? Und was hat es mit dem plötzlichen Besuch der Königin von Luna auf sich, die den Prinzen unbedingt heiraten will? Die Ereignisse überschlagen sich, bis sie in dem großen Ball, auf dem Cinder sich einschmuggelt, ihren Höhepunkt finden. Und diesmal wird Cinder mehr verlieren als nur ihren Schuh … Carlsen

Bisher habe ich noch keine einzige Märchenadaption gelesen und war daher sehr gespannt darauf, wie die Geschichte von Aschenputtel sich in einem Science Fiction Szenario macht. Ich nehme nichts vorweg, wenn ich sage: sehr gut. Schon nach den ersten paar Seiten war ich unglaublich begeistert und wollte das Buch nicht weglegen.

Die Protagonistin Cinder wurde adoptiert, doch ihr Vater starb kurz danach. Ihre Stiefmutter Adri ist nicht sehr erpicht darauf, neben ihren beiden Töchtern Pearl und Peony auch noch Cinder großziehen zu müssen. Vor allem, da ihre einzige Geldquelle – ihr Mann –  nun nicht mehr da ist. Also muss Cinder das Geld für die Familie einbringen. Da sie nach einem Unfall als elfjähriges Mädchen eine Hand und ein Bein verlor, wurde sie durch eine Operation zu einem Cyborg. Diese sind aber nicht gern gesehen und daher versucht Cinder ihr Bestes, diese Tatsache zu verstecken. Aber sie schlägt auch Profit daraus, denn durch die Operation hat sie viel mehr Fähigkeiten. So arbeitet sie auf einem Markt als Mechanikerin und lebt ein einigermaßen zufriedenes Leben – bis der Kronprinz Kaito bei ihr am Stand auftaucht.

„Man sagt, Linh Cinder sei der beste Mechaniker in Neu-Peking. Ich hatte einen alten Mann erwartet.“ „So, sagt man das?“, murmelte sie. Er war nicht der Erste, der darüber staunte. Die meisten ihrer Kunden begriffen nicht, dass ein Teenager, noch dazu ein Mädchen, die beste Mechanikerin der Stadt sein sollte, und sie hatte den Grund für diese Begabung nie herausposaunt. Je weniger Leute wussten, dass sie ein Cyborg war, desto besser.
aus „Wie Monde so silbern“ von Marissa Meyer

Von da an nimmt die Geschichte der Cyborg-Cinderella ihren Lauf. Durch den Schreibstil flog ich nur so durch die Geschichte, wurde in sie hineingezogen und wollte nicht mehr heraus. Die Parallelen zwischen Märchen und Adaption waren gut herausgearbeitet. Die Handlung ist zwischendurch spannungsgeladen, wird nicht einmal langweilig und hat die ein oder andere Überraschung parat.

Fazit und Empfehlung

Wer diese Reihe – so wie ich – schon lange auf dem Schirm hat, aber immer noch nicht begonnen hat, dem sei gesagt: Lies das Buch! Ich bin begeistert und möchte so schnell wie möglich wissen, wie es weitergeht.

Fakten

Titel: Wie Monde so silbern
Autorin: Marissa Meyer
Übersetzerin: Astrid Becker
Verlag: Carlsen
Reihe: Luna-Chroniken, Band 1
Seitenzahl: 416
Erscheinungsjahr: 2015
ISBN: https://www.carlsen.de
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4 Kommentare

  1. Hallöchen,
    ich hab mich durch deine Rezension direkt angesprochen gefühlt. Teil 1 und 2 liegen ja schon auf meinem SuB bereit. Ich werd mir „Wie Monde so silbern“ auf jeden Fall für dieses Jahr noch vornehmen.
    Ich freu mich gerade diebisch, dass dir das Buch so gefallen hat, denn dadurch hab ich jetzt auch richtig Lust darauf.

    Vielen Dank für eine tolle Rezension

    Alles Liebe, Nelly

    • fraencisdaencis sagt

      Hallo,
      das freut mich, dass die Rezension bei dir so gut angekommen ist :)
      Viel Spaß beim Lesen.
      Alles Liebe,
      Fraencis

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